Warum gibt es CASCO?

Wenn Mitarbeiter*innen von Einrichtungen behinderter Menschen oder Trägern der Rehabilitation an Schulungen teilnehmen, sind ganz selten Referent*innen mit Behinderung vertreten. Mitunter wird ein behinderter Mensch als „Betroffener“ eingeladen, um aus seinem Leben zu berichten. Ein Austausch auf fachlicher Augenhöhe findet so nicht statt.
Das Modellprojekt CASCO – Vom Case zum Coach möchte das ändern und Menschen mit Behinderungen zu Referent*innen qualifizieren.
Denn es ist wichtig, dass Expert*innen in eigener Sache an Fortbildungsangeboten für Mitarbeiter*innen von Institutionen der Behindertenhilfe und Behindertenarbeit als fachkompetente Referent*innen beteiligt, werden denn:
Sie sprechen nicht für Menschen mit Behinderungen sondern von ihnen.
Die eigene Erfahrung aus einem Leben mit Behinderung ist sowohl Kompetenz als auch Rollenvorbild.
Durch ihre eigene Betroffenheit vermitteln sie nicht nur ein neues Verständnis von Behinderung, sondern machen es nachvollzieh- und erlebbar.